Can Garra Seca

Llucmajor

Die „possessió“ Can Garra Seca, befindet sich an dem „Cami de sa Torre“ in der Gemeinde Llucmajor und erstreckt sich über etwa 71 Hektar. Es ist ein echter verborgener Schatz.

Es ist eine Landwirtschaft, Viehzucht und Forstwirtschaft, die zahlreiche ethnologische Elemente (Wind Getreidemühle , Zisternen, Brunnen, Kalkofen, Kasernen, Tanks, …) hat, landwirtschaftliche Gebiete mit Mandel- und Johannisbrotbäumen , Macchia Bereiche etc.
Die Finca von Can Garra Seca ein gutes Beispiel für das Auftreten von menschlichen Prozesse, sowohl von Produktion als auch von der Anpassung an die Umwelt.

Ethnologischen Elemente, die Sie sehen können, sind:

Wohnung
Es besteht aus einer Reihe von Gebäuden aus verschiedenen Epochen, der ältesten Teil, es ist wahrscheinlich aus der islamischen Zeit und auf dem Anwesen gab es Bauten im Megalith Stil, heute sind sie verschwunden, die Materialien wurden für den Bau von den heute bestehenden ethnologischen Elementen genutzt.

Garten und Wind Getreidemühle
Innerhalb des alten Garten der „possessió“ finden wir eine Windmühle und zwei Zisternen.

Die Windmühle ist schmaler Turmtyp, in trockenem Stein gebaut, mit den Werkraum im unteren Teil und mit einem oberen Bereich um die Nach-Leiteinrichtung zu erreichen um die Mühle auszurichten.
Die einzigen dokumentierten Referenzen dieser Mühle sind aus dem Jahr 1831, man kann es im balken sehen welcher die Mühlsteine trägt.

Baracke „Roter“
Ist eine weitere Konstruktion in Trockenmauern, es wurden nur die Mauern erhalten und wurde in einer dichten Vegetation eingehüllt. Ihre Existenz war nicht bekannt bis 2003.

Baracke aus Wagen.
Viereckige Trockensteingebäude und welches dazu diente den Wagen unterzustellen. Die Konstruktion ist das Original.

Wasserbecken mit spitzem Dach
Es befindet sich in der Nähe der Baracke „roter“ und ist eine natürliche Felsenhöhle, mit einer Trockensteinkonstruktion bedeckt in hufeisen Form und das Dach ist aus spitzem Gewölbe oder falschem Gewölbe. Es hat nur einen Wassereinlass und ist nach Norden ausgerichtet.

Kalkofen
Er liegt zwischen der Garrigue, umgeben von viel Grün und ist eine Trockensteinkonstruktion welche noch den original äußeren Ring, die Öffnung und die Feuerstelle hat.

Kohleofen
Ganz in der Nähe des Hauses ist es ein Kohleofen wo einst Kohle hergestellt wurde, die als Brennstoff für die Wohnung genutzt wurde (Kochen, Heizen), auch zum Schmieden von Werkzeugen.

Wasserbecken und „Cocons“
Das Wasserbecken und das Wassersersammelsystem fällt auf, sie befinden sich in der Nähe des Weges in Richtung Figuereta, wo neben einem Wasserbecken mit Sammelsystemen und Wasserversorgung, gibt es eine große Lücke, die das überschüssige Wasser aus dem Wasserbecken verschlingt.

Megalith-Elemente
An verschiedenen Stellen des Anwesens und vor allem an den Gebäuden, kann man die großen Steinblöcke aus dem alten Megalith-Konstruktionen erkennen: im Haus, Wände, Pferch; aber es fallen vor allem zwei sehr schwere rechteckige Steine auf, die auf dem Boden waren und welche mit grösster wahrscheinlichkeit eine Stürze waren von einer Megalith-Konstruktion waren, und die jetzt ein „T“ bilden.

Geteilter Wasserbehälter
Er befindet sich am Rande des Anwesens zu Can Boet. Dieser Wasserbehälter benutzt einen großen Hohlraum und die Anordnung des Weges und dient als Wasserspeicher, er hat eine doppelte Öffnung und einen Flaschenzug und Eimer für jedes Anwesen. Das Sammelsystem, Filtrierung und Wasserverteilung ist überraschend. Große Filter, der Leiter, Spaten verschiedener Formen und Größen und auch ein Untergrundbau.

Gazaperas
Diese Trockensteinkonstruktionen findet man an verschiedenen Orten des Anwesens, sowohl bei den Anbaugebieten so wie bei den Garriguen. Sie sind in der Regel rund und viereckig, sie waren eine wahre Speisekammer für die Bewohner der Farm.

Flora und Fauna
Die Zone La Marina hat eine Vegetation die sich an die Trockenheit angepasst hat wie Kiefern, wilde Oliven, Mastix, Zistrose, Sanddorn und diese sind auch die am häufigsten vorkommenden in der Garrigue, aber wir können auch Endemismen vorfinden, unter denen z.B. einige Sorten von Orchideen die von Februar bis April blühen. Bewundernswert ist auch die Blüte der Meerzwiebel die im Spätsommer auf einem ein Meter hochem Stiel ohne Blätter blühen. Wir können auch im Spätsommer die Blüte des weißen Spargel riechen. Auf Landwirtschaftsflächen sind Mandel-, Johannisbrot- und einige Feigenbäume .

Im Hinblick auf die Tierwelt sehen wir heufig den ruhigen flug der Weihe, Rebhühner und Wiedehopf und viele kleine Vögel. Wir können auch Kaninchen, Hasen, Schildkröten und Igel beobachten.

Möchten Sie die Finca Can Garra Seca, mit der Familie oder einfach nur alleine oder mit einem Partner besuchen? Beantragen Sie einen Termin unter Tel: 651 89 06 59. oder per E-Mail an: pericasjaume@gmail.com

Es besteht die möglichkeit eine besondere Verkostung von lokalen Produkten am Ende des Besuchs zu organisieren. 

General info

Ethnologische Finca Can Garra Seca
Cami de Sa Torre s/n LLucmajor
Tel: +34 651 89 06 59
E-mail: pericasjaume@gmail.com

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